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Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ 

 

Aktualisierung des Expertenstandards „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ und die Bedeutung der Neuerungen für die Pflegeprozessgestaltung

 

Die überarbeitete Version des Expertenstandards „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ wurde vom DNQP im Internet veröffentlicht und wird am 25.02.2011 in der Charité Berlin mit seinen Ergebnissen vorgestellt. Eine grundlegende Veränderung  besteht darin, dass der Einsatz eines spezifischen Assessmentinstruments zur Einschätzung des Dekubitusrisikos nicht mehr empfohlen wird. Zur Identifizierung der Risikofaktoren soll eine systematische, klinische Einschätzung auf der Basis der pflegerischen Beobachtung bzw. der Informationssammlung erfolgen und die daraus abzuleitenden pflegerischen Maßnahmen sollen anhand der individuellen Patientensituation eindeutig hervorgehoben werden. Diese begrüßenswerte Entwicklung stellt eindeutig die Umsetzung des Pflegeprozesses in den Mittelpunkt der pflegerischen Tätigkeit. Die Anwendung von Skalen und weiteren Steuerungsinstrumenten (Assessments) sollten lediglich als unterstützende Hilfsmittel  von den Pflegefachkräften verstanden werden, um eine zielgerichtete und systematische Pflege durchzuführen. Ein aktuell eingeschätztes Risiko durch eine Pflegefachkraft setzt viel Erfahrung und eine gute Krankenbeobachtung voraus. Eine Dokumentation spiegelt lediglich die Auseinandersetzung mit den begründeten Pflegeinterventionen wider.

 

Die tägliche Umsetzung des Pflegeprozesses ist Voraussetzung für eine lückenlose Dokumentation und Sicherstellung Ihrer Pflege.

 

Ein zentraler Ansatzpunkt zur Veränderung kann hierbei die Bewertung Ihrer Dokumente sein, bei der wir Sie mit unseren Erfahrungen kompetent unterstützen können. Unser Ziel ist es, Sie so zu unterstützen, dass die Pflegedokumentation als „sinnbringende Tätigkeit“ für die Pflegefachkräfte erlebt wird!

 

Unsere Ziele in der Beratung:

 

  • Anforderungen für ein Dokumentationssystem identifizieren (Papier oder EDV)
  • Vermeidung von „Doppeldokumentationen“
  • Beratung für die Anwendung von Assessments
  • Stärkung der Pflegefachkräfte und Motivation zur Dokumentation
  • Orientierung und Sicherheit zur Integration externer Anforderungen geben (MDK, Expertenstandards der DNQP)
  • Umsetzung und Prozessbegleitung bei Veränderungen

 

 

 

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